Die Praxisgründung von Dr. rer. med. Sara V. Schnettler und Prof. Dr. med. Timm J. Filler ging aus einer gemeinsamen Studie in der betrieblichen Gesundheitsförderung hervor. Sie ging der Frage nach, welchen Einfluss anhaltende Stressbelastung auf das Hormonsystem hat, wie sich die hormonelle Regulation eines Menschen unter dieser Belastung verändert und wie sie sich durch eine gezielte orthomolekulare Versorgung wiederherstellen lässt.
Chronische Erkrankungen entstehen selten plötzlich. Oft verändert sich über Monate oder Jahre das Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonen, Stoffwechsel und Immunsystem. Der Schlaf wird schlechter, die Erholung nach Belastung dauert länger, und der Körper findet schwerer aus der Anspannung heraus. Solche frühen Veränderungen werden in der Versorgung meist erst ernst genommen, wenn bereits Beschwerden bestehen. Für eine wirksame Prävention ist das zu spät.
Hier setzt unser Ansatz an. In wissenschaftlicher Arbeit und Beratung verfolgen wir das Ziel, diese Regulationsprozesse früher sichtbar zu machen und besser zu verstehen. Prävention soll dort ansetzen, wo der Körper noch ausgleichen kann, und sie soll den einzelnen Menschen berücksichtigen, denn zwei Menschen reagieren auf dieselbe Belastung oft völlig unterschiedlich.
Langfristig geht es darum, diese Erkenntnisse in die Gesundheitsversorgung zu übertragen. Das heutige Gesundheitssystem ist vor allem darauf ausgerichtet, Krankheiten zu behandeln, wenn sie bereits da sind. Wir setzen uns dafür ein, dass Prävention darin einen festen Platz bekommt, und zwar nicht als Zusatzangebot, sondern als eigener, wissenschaftlich begründeter Teil der Versorgung. Dafür arbeiten wir mit Partnern aus Forschung und Praxis zusammen. Gemeinsam sollen Wege entstehen, damit Menschen frühzeitig erfahren, wie es um ihre Gesundheit steht, und rechtzeitig handeln können.
Gesundheit ist gestaltbar, bevor Krankheit entsteht.

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